Osteuropa in der Schweiz

Folgende Liste bietet eine Übersicht zu ausgewählten Osteuropa-Initiativen in der Schweiz, darunter Osteuropa-Studiengänge an Schweizer Hochschulen, Netzwerke, Informationsplattformen und Fachbibliotheken, die sich auf Osteuropa spezialisieren.

Center for Governance and Culture in Europe, Univ. St. Gallen

GCE-HSG: Das Center for Governance and Culture in Europe an der Universität St. Gallen (GCE-HSG) befasst sich mit sozialen, wirtschafltichen, politischen und kulturellen Aspekten von Transformationsprozessen in Europa aus interdisziplinärerer und transnationaler Perspektive. Ein Forschungsschwerpunkt des Centers liegt auf den Entwicklungen in den Ländern der Schwarzmeerregion, einschliesslich der Ukraine und der Kaukasusregion. Das Center ist Herausgeber der Online-Zeitschrift "Euxeinos. Culture and Governance in the Black Sea Region".

Master Russie-Europe médiane, Université de Genève

Master Russie-Europe médiane, Université de Genève: Sur le plan historique, il s'agit des pays nés de la désintégration de l'URSS dans sa partie européenne (Caucase compris), ainsi que des pays qui ont connu un destin commun suite à l'instauration sur leur sol de régimes communistes. Ce Master n'est pas disciplinaire: si l'histoire et les études culturelles en sont les dominantes, d'autres disciplines, par exemple les sciences économiques et la science politique, sont également mobilisées à des titres divers dans le programme des enseignements. De même, ce Master étudie la Russie et l'Europe médiane dans leurs interactions et connexions avec d'autres espaces régionaux.

Schweizerische Osteuropabibliothek, Universität Bern

SOB: Die Schweizerische Osteuropabibliothek (SOB) ist die UB-Teilbibliothek für Zeitgeschichte, Politik und Gesellschaft Osteuropas. Über 160'000 Bücher, Zeitschriften und Zeitungen in osteuropäischen und westlichen Sprachen stehen Forschenden, Studierenden und alle anderen an Osteuropa Interessierten zur Verfügung; die meisten Medien sind ausleihbar. Die SOB ist Partnerin des Studiengangs Osteuropa-Studien Bern-Fribourg und organisiert regelmässig Veranstaltungen.

Osteuropastudien Bern-Fribourg

Osteuropastudien Bern-Fribourg: Die Universitäten Bern und Fribourg verfügen über vielfältige Osteuropa-Kompetenzen, die im Studiengang Osteuropa-Studien zu einem einmaligen Angebot zusammengeführt werden. Das interuniversitäre Programm Osteuropa-Studien ist interdisziplinär angelegt. Den Schwerpunkt der Osteuropa-Studien bilden Entwicklungen der  Gegenwart und der jüngeren Geschichte des europäischen Ostens.

Osteuropastudien Universität Basel

Osteuropastudien Universität Basel: Der Fachbereich Osteuropa wird vom Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte und vom Slavischen Seminar organisiert. Das Studienangebot des Fachbereichs umfasst den Studiengang Osteuropa-Studien und das Studienfach Osteuropäische Kulturen im Bachelor sowie die Studienfächer Osteuropäische Geschichte und Slavistik im Master.

Osteuropastudien Universität Zürich

Osteuropastudien Universität Zürich: Das Studienprogramm wird vom Historischen Seminar und dem Slavischen Seminar getragen. Die Osteuropastudien kombinieren die Fächer Osteuropäische Geschichte sowie Slavische Literatur- und Sprachwissenschaft. Darüber hinaus können osteuroparelevante Veranstaltungen anderer Disziplinen absolviert werden. Das Studienprogramm soll den Studierenden nebst der Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten umfassende und gleichzeitig vertiefte Kenntnisse von Geschichte, Politik, Sprache, Literatur und Kultur Osteuropas vermitteln. Es soll sie befähigen, auf dieser Grundlage die aktuellen Entwicklungen im europäischen Osten einzuschätzen. Das Studienprogramm führt zu Qualifikationen, die u.a. in den Bereichen Medien, Journalismus, Verlags- und Übersetzungswesen, kulturelle Institutionen und Dienstleistungen, diplomatischer Dienst, Verwaltung, soziale Dienste, NGOs eingesetzt werden können.

Ukrainian Research in Switzerland (URIS)

URIS: Die Initiative "Ukrainian Research in Switzerland" (URIS) setzt sich zum Ziel, einen nachhaltigen Beitrag zur Vertiefung der Ukraine-Expertise in der Schweiz zu leisten, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und zur internationalen Vernetzung der in der Schweiz angesiedelten universitären Ukraine-Forschung beizutragen.