Header

Suche

Über uns

Osteuropa ist Teil der sich globalisierenden Welt und die dortigen Entwicklungen sind für Europa und die Schweiz von grosser Bedeutung. Der Transformationsprozess von Kommunismus und Planwirtschaft hin zu Demokratie und Marktwirtschaft ist in vielen Staaten oft nicht so verlaufen, wie nach der Euphorie am Ende des Kalten Krieges erhofft worden war. Namentlich in Russland, Belarus, im Südkaukasus und in Zentralasien lässt sich eine starke Tendenz hin zu Autoritarismus, Nationalismus und Militarismus feststellen. Spätestens die russische Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim im März 2014 und der verdeckte Krieg Russlands in der Ostukraine, den Moskau seit Februar 2022 als offenen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, haben drastisch vor Augen geführt, was eine solche Entwicklung für Frieden und Stabilität in Europa bedeuten kann.

Nicht zuletzt als Reaktion auf diese Ereignisse lässt sich beobachten, dass auch in der Schweiz der Bedarf an Expertise seitens der Medien, der Politik, der Wirtschaft und einer interessierten Öffentlichkeit hinsichtlich der Entwicklungen im östlichen Europa stark zugenommen hat. Diesem Umstand hat die Universität Zürich mit der Schaffung des interdisziplinären Center for Eastern European Studies (CEES) Rechnung getragen und damit signalisiert, dass sie ihre Forschung und Lehre zu dieser Region basierend auf der bestehenden Osteuropakompetenz an der Universität Zürich ausbauen will. Damit soll fundiertes Wissen über aktuelle Entwicklungen in Osteuropa auf längere Sicht bereitgestellt und institutionell verankert werden.

Das CEES wurde 2017 von Nada Boškovska und Jeronim Perović ins Leben gerufen und dem Historischen Seminar der Universität Zürich angegliedert. Der Aufbau des CEES wurde dank einer Anschubfinanzierung durch das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) ermöglicht, das das CEES seither finanziell unterstützt. Seit 2026 ist das CEES Teil des Instituts für Slavistik und Osteuropastudien (ISOS) der Universität Zürich. Das CEES wird von Jeronim Perović, Professor für Moderne Osteuropastudien, geleitet. Koordinatorin des CEES ist Dr. Dunja Krempin.

Weiterführende Informationen

Leitung und Koordination

Jeronim Perović, Prof. Dr., wissenschaftlicher Direktor, Center for Eastern European Studies, Universität Zürich; Professor für Moderne Osteuropastudien am Institut für Slavistik und Osteuropastudien (ISOS)

Dunja Krempin, Dr., Koordinatorin, Center for Eastern European Studies, Universität Zürich

Quicklinks und Sprachwechsel